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Frühe Hilfen

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Frühe Hilfen

Was sind "Frühe Hilfen"?
Die Geburt eines Kindes stellt alle jungen Eltern vor eine neue Herausforderung. Oft ist diese mit viel Freude, Hoffnung und Wünschen verbunden – Fragen, Unsicherheiten oder Ängste gehören jedoch ebenso dazu. Um Schwangere und junge Familien gerade in solchen Situationen bestmöglich darin zu unterstützen, den Start ins Abenteuer Leben für ihr Kind so liebevoll, sicher und gesund wie möglich zu gestalten, gibt es die „Frühen Hilfen“.

Wer soll erreicht werden?
Unser Angebot richtet sich an alle Schwangeren, Mütter und Väter mit Kindern bis zu drei Jahren, die frühzeitige Unterstützung bei der Förderung der gesunden Entwicklung ihrer Kinder in Anspruch nehmen wollen.

Wie ist der Ablauf?
Die kostenlosen Beratungsgespräche finden je nach Wunsch und telefonischer Vereinbarung im Fachbereich Gesundheit oder bei der Familie zu Hause statt. Selbstverständlich wird die Schweigepflicht gewahrt.
Neben der Beratung besteht die Möglichkeit, Begleitung durch eine Fachkraft für „Frühe Hilfen“ (Familienhebamme oder Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in) zu erhalten. Derzeit unterstützen neun Fachkräfte „Frühe Hilfen“ in halleschen Familien.

Die „Frühen Hilfen“ bieten:

  • Neugeborenenbegrüßung
  • Informationsbroschüre "Beratungsangebote für Schwangere, Mütter und Väter von Kindern bis zu 3 Jahren" über die Angebote für junge Familien
  • Vermittlung an eine Fachkraft Frühe Hilfe
  • Koordinierung der Netzwerkpartner

Fachkraft Frühe Hilfen - Familienhebammen

Als Fachkräfte Frühe Hilfen werden Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen (FGKiKP) bezeichnet. Sie begleiten Familien vorgeburtlich bis zum 1. bzw. 3. Lebensjahr. Ihr Fokus liegt dabei auf einer gesunden seelischen, sozialen und körperlichen Entwicklung des Kindes. Ihre Aufgaben sind u.a. die Förderung der Eltern-Kind Beziehung, die Begleitung im Alltag, sowie die Netzwerkarbeit und die Einnahme einer Lotsenfunktion im breit vorhandenen Hilfeangebot. Ihr Einsatz ist vertraulich und kostenfrei.

Liste der derzeitig tätigen Fachkräfte Frühe Hilfen:

Frau Altmann-Bunke Familienhebamme 0163 285 4076
Frau Chluppka Familienhebamme 0173 561 0554
Frau Dorn FGKiKP 0178 181 0691
Frau Friedrich Familienhebamme 0173 291 3241
Frau Morche Familienhebamme 0345 515 60120
Frau Schädel FGKiKP 0173 180 9362
Frau Schmidt FGKiKP 0177 433 6890
Frau Schniggenfittig Familienhebamme 0163 804 4438
Frau Thomisch Familienhebamme 0179 739 5890

Die Vermittlung an eine Fachkraft für Frühe Hilfen kann direkt oder über die Koordinationsstelle erfolgen.


Neugeborenenbegrüßung

Seit 2014 wird die Begrüßung der Neugeborenen in den Geburtskliniken durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Familienkompetenzzentrums der Franckeschen Stiftungen zu Halle durchgeführt. Die Neugeborenenbegrüßung dient neben der wertschätzenden Gratulation und der Begrüßung der neuen Bürger*innen der Stadt durch den Brief des Oberbürgermeisters auch der Information der jungen Familien über die Unterstützungsangebote, die in der Stadt Halle (Saale) vorgehalten werden. Alle Eltern erhalten ein bebildertes Begrüßungsbuch zur Geschichte der Stadt. Diesem Buch liegt neben Gutscheinen eine Informationsbroschüre „Beratungsangebote für Schwangere, Mütter und Väter von Kindern bis zu 3 Jahren“. bei, die umfassend über die Leistungen der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens informiert. Auch die „Frühen Hilfen“ für Familien werden hier vorgestellt. Die ehrenamtlichen Überbringer/Innen der Begrüßungsbücher weisen auf diese Broschüre hin und stehen den Eltern als Ansprechpartner/Innen zur Verfügung.

Netzwerkpartner

Zu unseren Netzwerkpartner zählen neben dem Universitätsklinikum Halle und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara auch die halleschen Geburtshäuser, Kinderärzte, Hebammen und Familienhebammen, sowie die Schwangerschaft-, Familien- und Erziehungsberatungsstellen.
Eine aktuelle Auflistung aller Netzwerkpartner finden Sie in der Broschüre „Beratungsangebote für Schwangere, Mütter und Väter von Kindern bis zu 3 Jahren“.

Für Fachkräfte

Auch als Fachkraft, die mit Schwangeren, Eltern und Kindern bis 3 Jahre arbeitet, können Sie sich an das Netzwerk „Frühe Hilfen“ wenden. Wir klären mit Ihnen und den Familien, ob ein Unterstützungsbedarf besteht und vermitteln gegebenenfalls an Familienhebammen sowie andere Angebote weiter.

Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“ :
0800 111 0 550
(anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz)

Die Leistungen im Bereich "Frühe Hilfen" werden gefördert durch: