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27. Stein Naturlehrpfad II Dölauer Heide

links in der Umgebung des Steins DP 21

Ältere Wald-Kiefer mit mehreren Spechtlöchern in 1 bis 6 Metern Höhe und 1 Meter hinter dem Stein DP 21 eine Wald-Kiefer mit einer Wucherung in zirka 1 Meter Höhe.

Spechthöhle

Stamm mit mehreren LöchernIn der Dölauer Heide kommen folgende Spechtarten als Brutvögel vor (in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit): Buntspecht, Kleinspecht, Mittelspecht, Grünspecht, Schwarzspecht, Grauspecht.
Spechte „zimmern“ ihre Bruthöhlen selbst, nicht nur in kernfaulen Stämmen oder Weichhölzern, sondern auch in Hartholzbäumen (beispielsweise Eichen). Beim Buntspecht beispielsweise ist die Nisthöhle zirka 25 Zentimeter tief. Die Jungspechte liegen auf feinen Holzspänen. Gern nutzen Hornissen Spechthöhlen zur Anlage ihres Nestes.

 

 

 

Sind die von den Spechten gezimmerten Höhlen groß genug, können sie auch von Fledermäusen genutzt werden.

Fledermaushöhle

Baumstamm mit mehreren LöchernDie unter strengem Naturschutz stehenden Fledermäuse nutzen Baumhöhlen als Sommerquartiere und Wochenstuben. Von Fledermäusen genutzte Höhlen erkennt man oft an einer nach unten verlaufenden, sich durch weißliche Farbtöne von der Borke absetzende, oft feuchte Spur, den Urin der Tiere, der auch am Ammoniakgeruch feststellbar ist.

In der Dölauer Heide sind bisher elf Fledermausarten beobachtet worden, die den Wald und dessen vorgelagerten Flächen vorrangig als Jagdgebiet nutzen, wie die Große und Kleine Bartfledermaus, Zwergfledermaus, Mausohr und Breitflügelfledermaus. Nachgewiesen ist auch, dass beispielsweise die hier häufigsten Arten Wasserfledermaus, Mopsfledermaus und Fransenfledermaus Baumhöhlen als Wochenstuben benutzen.