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Corona-Virus: Häufig gestellte Fragen 

  • Bin ich betroffen und was ist zu tun?
    Antwort: Das Robert-Koch-Institut gibt dazu Orientierungshilfe in einer schematischen Darstellung, die Sie hier finden.
     
  • Wo kann ich mich melden, wenn ich in der aktuellen Situation freiwillig helfen möchte?
    Antwort: Mehrere Einrichtungen vermitteln Hilfsangebote und die Anfragen von Hilfesuchenden. Dazu gehört die Freiwilligen-Agentur mit ihrem Portal https://engagiert-in-halle.de/. Hilfesuchende können sich auch telefonisch bei der Freiwilligen-Agentur unter 0345 2002810 melden. Weitere Hilfsangebote vermitteln beispielsweise das Deutsche Rotes Kreuz unterhttp://www.sachsen-anhalt.drk.de/ beziehungsweise telefonisch unter 0345 279532510 sowie der Evangelische Kirchenkreis unter naechstenliebe@kirchenkreis-halle-saalkreis.de beziehungsweise telefonisch unter 0170 8498462.
     
  • Wann sollte ich mich testen lassen?
    Antwort: Getestet werden vor allem Personen, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und nun Symptome wie beispielsweise Husten, Fieber oder Atemprobleme aufweisen.
     
  • Was gilt als Kontakt?
    Antwort: Als Kontaktperson ersten Grades gilt jemand, der 15 Minuten lang mit Jemandem, der positiv getestet wurde, von Angesicht zu Angesicht im Gespräch war. In dem Fall sollten Sie sich, oder die positiv getestete Person, bei uns melden. Wenn sich der Kontakt bestätigen sollte, wird Ihnen vom Gesundheitsamt eine angeordnete häusliche Quarantäne ausgesprochen. Kontaktpersonen zweiten Grades sind Personen, die im Kontakt mit einer positiv getesteten Person waren, aber nicht so lange direkt mit ihr geredet haben, sondern beispielsweise nur im selben Raum wie diese waren. In dem Fall können Sie sich in eine freiwillige Quarantäne begeben. Eine Anordnung vom Gesundheitsamt gäbe es dafür nicht.
     
  • Wie viel kostet ein Test aus privater Kasse?
    Antwort: Aktuell wird der Kostenpunkt mit ca. 175 Euro angegeben. Personen, die die Kriterien für eine Testung nicht erfüllen und somit keine Erstattung von der Krankenkasse für den Test erhalten würden, haben die Möglichkeit, sich auf eigene Kosten testen zu lassen.
     
  • Darf ich Fahrten in meinen Garten außerhalb von Halle durchführen?
    Antwort: Ja, die Abstandsregelung muss aber eingehalten werden
     
  • Darf ich Fahrgemeinschaften bilden - Weg zur und von der Arbeit? Wenn ja, wie viele Personen im Fahrzeug?
    Antwort: Ja, wenn die Abstandsregelung eingehalten werden kann. Die Anzahl von Personen ist damit von der Größe des Fahrzeuges abhängig.
     
  • Darf man seinen Freund oder Freundin besuchen, oder sollte man das lieber nicht machen? Antwort: In der Verordnung vom 24. März hat das Land Sachsen-Anhalt zum Thema Kontaktbeschränkungen unter anderem festgelegt: Gestattet sind der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern, eigenen Kindern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich. Zudem ist jeder angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
     
  • Warum werden wir nicht vorsorglich alle auf Influenza und Pneumokokken geimpft? Das soll sehr hilfreich sein, um COVID-19-Komplikationen durch Überinfektionen oder Sekundärinfektionen zu verhindern.
    Antwort: Solche Impfungen können tatsächlich hilfreich sein, um Sekundärinfektionen bei einer COVID-19-Erkrankung zu verhindern. Gerade für Risikopatienten sind Schutzimpfungen daher immer ratsam. Die beiden genannten Impfungen werden bereits in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen.
     
  • Schulen, Kitas und Horte bleiben bis 19. April 2020 geschlossen. Welche Möglichkeiten der Notbetreuung bestehen?
    Antwort: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand spricht die dringende Empfehlung aus: Eltern sollten ihre Kinder zu Hause betreuen und nicht in die Notbetreuung bringen. Die Ansteckungsgefahr im Kindergarten, in der Schule oder im Hort ist zu groß. Und damit ist die Gesundheit der ganzen Familie gefährdet. Für die Kinder von so genanntem Schlüssel-Personal gibt es laut Eindämmungsverordnung die Möglichkeit der Notbetreuung. Die Notwendigkeit einer außerordentlichen Betreuung ist durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten oder bei Selbstständigen durch eigene schriftliche Auskunft nachzuweisen.
     
  • Die städtischen Verwaltungsstandorte sind für den regulären öffentlichen Besucherverkehr derzeit nicht zugänglich. Wie können Bürgerinnen und Bürger mit der Verwaltung Kontakt aufnehmen?
    Antwort: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nehmen Anliegen – 24 Stunden am Tag – telefonisch unter der Behördennummer 115 entgegen. Sollten Bürgerinnen und Bürger mit der Stadtverwaltung Halle (Saale) bereits im Schriftwechsel stehen, können sie direkt die Kontaktdaten im städtischen Briefkopf nutzen. Im Vorfeld von Terminen bittet die Stadtverwaltung um telefonische Kontaktaufnahme. Zu den Terminen selbst muss dann der „Fragebogen für Besucher der Stadtverwaltung Halle (Saale)“ ausgefüllt vorgelegt werden. Den Fragebogen und die zentralen Ansprechpartner für verschiedene Anliegen können  auf der Internetseite der Stadt abgerufen werden.
    Besucher mit Termin warten bitte vor dem Ratshof, sie werden persönlich am Eingang abgeholt.
     
  • Könnten Corona-Patienten im alten Maritim untergebracht werden?
    Antwort: Bei der Suche nach Standorten für Quarantäne-Stationen werden sehr viele Faktoren untersucht, etwa Brandschutz-Fragen, Verfügbarkeit oder die Möglichkeit der Desinfektion. So müssen zum Beispiel Isolationszimmer schnell desinfiziert werden können. Allein das wäre im alten Maritim nicht möglich, da die Räume komplett mit Teppich ausgestattet sind. Stattdessen hat das Universitätsklinikum Halle (Saale) eine Unterbringungsmöglichkeit für an COVID-19-erkrankte Menschen mit leichten Symptomen geschaffen. Am Standort Medizin-Campus Steintor, Magdeburger Straße 22, wurde ein Teil der ehemaligen Klinik für Orthopädie als „Corona-Klinik“ wieder ertüchtigt. Die Universitätsmedizin wird dabei von allen halleschen Krankenhäusern und der Stadt Halle (Saale) unterstützt. Die Corona-Klinik ist seit 26. März 2020 in Betrieb. Es stehen bis zu 50 Betten zur Verfügung.
     
  • Auf Baustellen arbeiten oft viele Menschen zusammen, mitunter auch aus mehreren Nationen. Welche speziellen Regeln gelten hier?
    Antwort: Die Arbeitgeber sind in der Pflicht. Jedes Unternehmen muss seiner Fürsorgepflicht nachkommen und Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gewährleisten, die ihm möglich und zumutbar sind.