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Preise der Heinz-Bethge Stiftung

Die Heinz-Bethge-Stiftung für angewandte Elektronenmikroskopie wurde am 8. Juli 2011 gegründet. Ihr Name geht auf den Initiator und langjährigen Leiter des 1960 gegründeten Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften Halle (Saale), Heinz Bethge, zurück. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zu einem Zentrum der Elektronenmikroskopie in Deutschland und einer international renommierten Einrichtung der Materialwissenschaften. Nach der deutschen Wiedervereinigung gingen aus diesem Institut das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle (Saale) hervor.
Die Heinz-Bethge-Stiftung fördert Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der angewandten Elektronenmikroskopie und vergibt jährlich zwei Preise.  

Heinz- Bethge-Preis für Materialwissenschaften  

Der Heinz-Bethge-Preis für Materialwissenschaften für herausragende Promotionsarbeiten wurde 2019 zum ersten Mal ausgeschrieben und vergeben. Auch in diesem Jahr wird dieser Preis wieder ausgeschrieben. Dazu können Arbeiten eingereicht werden, in deren Mittelpunkt theoretische bzw. experimentelle Beiträge zur Mikrostrukturaufklärung, mittels mikroskopischer oder elektronenmikroskopischer Techniken stehen. Er wird mit 500 Euro dotiert. 

Bewerbung 

Für die Bewerbung ist ein Exemplar der Arbeit in gedruckter Form einzureichen, der eine Seite als Zusammenfassung in Form von Thesen beigefügt ist.
Bewerbungsfrist: jeweils zum 30.09. eines jeden Jahres. 

Heinz-Bethge-Nachwuchspreis 

Der Heinz-Bethge-Nachwuchspreis wird für abgeschlossene wissenschaftliche Master- und Diplomarbeiten ausgelobt, in deren Mittelpunkt theoretische bzw. experimentelle Beiträge zur Mikrostrukturaufklärung mittels mikroskopischer oder elektronenmikroskopischer Techniken stehen. Der Heinz-Bethge-Nachwuchspreis wird mit 250 Euro dotiert.

Eine internationale Jury wählt die jeweils drei besten Arbeiten der beiden Kategorien nach folgenden Kriterien aus:

  • Relevanz der Arbeiten für anwendungsorientierte Fragestellungen zu Struktureigenschaftsbeziehungen
  • Originalität des Lösungsansatzes
  • Komplexität der mikroskopischen Charakterisierung einschließlich der Präparationsmethodiken
  •  Wissenschaftliche Qualität
     

Bewerbung: 

Für die Bewerbung ist ein Exemplar der Arbeit einzureichen, mit einer Seite als Zusammenfassung in Form von Thesen.
Bewerbungsfrist: jeweils zum 30.09. eines jeden Jahres.
Die Preise werden jedes Jahr im November anlässlich der Jahresversammlung (Stifterforum) der Heinz-Bethge-Stiftung in Halle feierlich übergeben.

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