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Weg vom Wegwerfen

Das massenhafte Wegwerfen wertvoller Lebensmittel in Deutschland soll deutlich verringert werden - bei Verbrauchern und Wirtschaft, aber ohne Verbote für Supermärkte.

Wir werfen jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel weg. Allein in den Privathaushalten sind es 55 Kilogramm pro Kopf im Jahr. In jedem Produkt stecken jedoch Ressourcen wie Wasser, Energie, Rohstoffe, aber auch Arbeitskraft, Sorgfalt und Herzblut.

Verbesserungen werden nun in der ganzen Kette von der Ernte bis zum Teller angestrebt. Dafür sind Dialogforen mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Ländern und Wissenschaft vorgesehen. Definiert werden sollen Zielmarken, die der jeweilige Bereich - auf freiwilliger Basis - umsetzen soll: Bauern, Verarbeiter, Handel, die Außer-Haus-Verpflegung der Gastronomie sowie private Haushalte.

Grundsätzlich sollten Lebensmittelreste vermieden werden. Sie können bis zum vollständigen Verbrauch gut gekühlt aufbewahrt werden. Oft werden Lebensmittel weggeworfen, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Aber dieses Datum hat nichts mit dem Verderb zu tun, sondern es garantiert nur die Eigenschaft eines Produktes. Nicht jedes abgelaufene Produkt muss also in den Müll. Anders verhält es sich mit dem Verbrauchsdatum, das Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch kennzeichnet. Nach Ablauf dieses Datums darf das Produkt nicht mehr verkauft werden.
Wer das beachtet und bedarfsgerecht einkauft, hat kaum noch Essensabfälle.
 

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