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Infrastruktur

Am TulpenbrunnenDer Stadtteil ist direkt an das übergeordnete Straßennetz und den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) angebunden. Die vier-streifige Magistrale mit der mittig eingelagerten Straßenbahn verbindet die Neustadt mit der Altstadt. Eine gute verkehrliche Erreichbarkeit der Altstadt und des Umlandes für den motorisierten Individualverkehr gewährleisten die Bundesstraße 80 und die A 143. 

Die Einbindung in das städtische Fuß- und Radwegenetz sichert die gute Erreichbarkeit des Stadtteils von und zu allen anderen Stadtteilen Halles. Ebenso ist der Stadtteil an die überregionalen Radfernwege „Saale-Harz“ und „Himmelsscheiben-Radweg“ angebunden. Das zentrale Einkaufszentrum und die dezentralen Supermärkte mit unterschiedlichem Branchenmix garantieren eine wohnortnahe Versorgung der Menschen. Seit 1998 sind durch die Nähe zu Halles jüngstem Stadtteil Heide-Süd auch Synergieeffekte vor allem in den Bereichen Arbeiten, Forschen und Erholen entstanden. 

Mit 20 Kindertagesstätten, 18 Schulen, 17 Spielplätzen, sieben Jugendfreizeiteinrichtungen, sechs Pflegeheimen, zwei Krankenhäusern, acht stationären und vier ambulanten Pflegereinrichtungen, 107 niedergelassenen Ärzten und 16 Apotheken sowie sozialen Beratungsstellen, Begegnungszentren von Vereinen und Verbänden, einem Seniorenzentrum, einem Mehrgenerationenhaus/Soziokulturellem Zentrum, einer Bibliothek sowie Kirchen- und Religionsgemeinschaften verfügt Neustadt über eine gute soziale Infrastruktur. Der Anteil der sozialen Einrichtungen liegt im Vergleich zur Gesamtstadt Halle (Saale) zwischen 14 Prozent (Pflegeheime, Niedergelassene Ärzte) und 25 Prozent (Schulen). Ebenso verfügt die Neustadt über attraktive Freizeiteinrichtungen sowie über Büro- und Gewerbeansiedlungen für unterschiedliche Branchen. 

SkateparkAls neuer Treffpunkt der Generationen hat sich das im Jahr 2000 eröffnete Neustadt-Centrum Halle mit attraktiven Geschäften und einem 3D-Kino entwickelt. Zwischen Hotel und Neustadt-Centrum wurde 2005 die Neustädter Passage zu einer Einkaufsgalerie umgestaltet. Sie verbindet als Fußgängerzone über zwei Ebenen kleinere Läden und ein Kaufhaus. Sitzplätze und Spielangebote mit Rasenhügeln bereichern die Aufenthaltsqualität und laden zum Verweilen ein. Und wer will, kann am östlichen Ende der Neustädter Passage auf der Skateranlage allein oder unter fachkundiger Anleitung (congrav new sports e.V.) sein Können unter Beweis stellen.

Mehr Informationen zum Einkaufen im Neustädter Stadtzentrum finden hier.

Neustädter PassageDie gute bis sehr gute Infrastruktur macht das Wohnen in der „Platte“ attraktiv. Die Wohnungsunternehmen in der Neustadt haben viel Geld in die Sanierungen von Wohnraum investiert und damit die Wohnqualität erhöht. Der städtebaulich geordnete Rückbau von Großplattenbauten in den letzten 20 Jahren führte darüber hinaus zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Dementsprechend ist die Zufriedenheit mit der Wohnung und der Wohnumgebung seit 1994 gestiegen. Das belegen auch die Zahlen aus der Bürgerumfrage Halle, die zwischen 1994 und 2012 von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Soziologie durchgeführt wurde. 

Bildung

Kindertagesstätten
Für die ganztägige Betreuung der jüngsten Neustädter stehen wohnortnah zahlreiche Kitas in unterschiedlicher Trägerschaft zur Verfügung. Informationen zu den Einrichtungen finden sich auf den Webseiten der Stadt Halle (Saale) Kindertagesstätten.

Schulen
In der Neustadt sind von der Grundschule über Gymnasium bis zu Berufsbildenden Schulen alle Schulformen in kommunaler oder freier Trägerschaft vorhanden. Informationen zu den unterschiedlichen Schulformen, Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie auf den Webseiten der Stadt Halle (Saale) Schulen

Universität und „weinberg campus“
Der naturwissenschaftliche Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nördlich der Neustadt, ist das Zentrum der naturwissenschaftlichen Bereiche der Alma mater halensis. Die Institute für Biochemie, Biotechnologie, Pharmazie, Chemie, Physik, Informatik, Mathematik, Geowissenschaften sowie Agrar- und Ernährungswissenschaften werden durch zahlreiche außer-universitäre Institute und Unternehmen im Technologiepark weinberg campus ergänzt. In mehr als 100 Einrichtungen haben 5.400 Menschen in Lehre und Forschung innovative Arbeitsplätze gefunden. Weiterführende Informationen finden Sie unter wissenschaft-in-Halle.de.

Öffentlicher Personennahverkehr

Mit Straßenbahn und S-Bahn sind die Altstadt mit ihrer kulturellen Infrastruktur und der Hauptbahnhof als Drehscheibe in die nähere und weitere Umgebung bequem zu erreichen. Vier Straßenbahnlinien verbinden die Neustadt in kurzen Taktfrequenzen mit Halles Stadtzentrum. Mit der S-Bahn kann man zweimal stündlich zum Hauptbahnhof fahren. Darüber hinaus verbinden fünf Buslinien die südliche und nördliche Neustadt untereinander, sowie mit dem Naherholungsgebiet Dölauer Heide und den Stadtteilen Dölau, Heide-Süd und Kröllwitz.
Weitere Informationen, die Linien- und Haltestellenfahrpläne finden Sie auf www.havag.com und www.bahn.de.

Straßenbahn-Linien: 2, 9, 10 und 16
Bus-Linien: 21, 34, 36, 40 und 42
S-Bahn: S7  

Gewerbe

Die größte im Gewerbegebiet Neustadt gewerblich genutzte Fläche von 90 Hektar teilen sich Lebensmittelindustrie, Großhandel, Fachmärkte und verarbeitendes Gewerbe. In der Nördlichen, Südlichen und Westliche Neustadt befinden sich darüber hinaus in den Einzelhandelsneben- (Neustadt-Center) und Nahversorgungszentren (Kaufland Südpark) verschiedene Handels-, Dienstleistungs- und Büroeinrichtungen. Darüber hinaus ergänzen Möbelhäuser, Einzelhandelsbetriebe, Lebensmitteldiscounter, zahlreiche Fachgeschäfte, Bankfilialen und Tankstellen sowie Hotels und Gaststätten das Versorgungsangebot.

 

Mit einem Einzelhandelsumsatz von 304 Mio. Euro ist die Neustadt ergänzt um Nietleben und Dölau in Bezug auf den städtischen Gesamtumsatz im Einzelhandel der zweitstärkste Stadtbezirk Halles. Hier werden rund 25 Prozent der halleschen Umsätze im Einzelhandel getätigt. Dabei entfallen über ein Drittel der Verkaufsfläche und ca. 60 Prozent des Einzelhandelsumsatzes in der Neustadt auf die zentralen Bereiche: Zentrum Neustadt (30 Betriebe incl. Neustadt-Center und Passage), Am Gastronom (17 Betriebe), Am Treff (14 Betriebe), Gimritzer Damm (20 Betriebe im Saale-Center) Zollrain (9 Betriebe incl. Kaufland ) sowie die drei Fachmärkte im Gewerbegebiet Neustadt.
(Einzelhandelserhebung 2010, Quelle: Stadt Halle (Saale), Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2013) 

Entwicklung der Einwohner, Verkaufsflächen und Betriebsstätten im Stadtbezirk West
  1991  1999  2001  2010 
Einwohner Stadtbezirk West
dar. Neustadt  
106.940


85.000  
84.442


62.400 
78.200


55.000 
68.733


45.600 
Verkaufsfläche  45.935 m2  70.500 m2   92.400 m2   106.890 m2  
VKF/EW*in m2  0,4   0,8  1,2  1,6 
Anzahl der EH-Betriebe 196   312  272 

*  VKF/EW - Verkaufsfläche pro Einwohner
Quelle: Zusammenstellung, Stadt Halle (Saale), FB Planen 

 

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